Schreiben, Tee und ein bisschen Herbstgefühl

Veröffentlicht am 21. September 2026 um 13:37

Montagnachmittage haben für mich ihren eigenen Rhythmus. Heute ganz besonders. Der Morgen war draussen, zwischen Gras, Pfosten und frischer Luft. Diese Art von Arbeit erdet mich immer. Sie macht den Kopf frei, auch wenn der Körper danach deutlich zeigt, dass er gearbeitet hat.

Jetzt sitze ich am Schreibtisch. Der Tee steht warm und duftend neben mir. Die Ruhe im Raum fühlt sich an wie ein weicher Übergang vom Draußen ins Drinnen. Ich mag das. Dieses Umschalten. Dieses kleine Innehalten, bevor die Worte wieder ihren Platz finden.

Manchmal entstehen Geschichten genau in solchen Momenten. Nicht, wenn man sie erzwingen will, sondern wenn man einfach da sitzt und spürt, wie der Tag sich legt. Vielleicht wird heute eine neue Kurzgeschichte geboren. Vielleicht bleibt es bei ein paar Gedanken, die später zu etwas Größerem werden. Vielleicht ist es einfach ein stiller Nachmittag mit einem Hauch Herbst.

Und manchmal ist genau das genug.

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